Schwedischer Autobauer Saab geht an asiatisches Konsortium

Schwedens insolventer Autobauer Saab wird von einem asiatischen Konsortium übernommen. Von Seiten der Insolvenzverwalter wurde bislang kein Kaufpreis genannt. Das Konsortium National Electric Vehicle Sweden, befindet sich zu 51 Prozent im Besitz von der Hongkonger National Modern Energy Holding.

Zu 49 Prozent gehört es darüber hinaus der japanischen Beteiligungsgesellschaft Sun Investment. Erst kürzlich wurde das Konsortium gegründet. Schon zum Zeitpunkt der Gründung standfest, dass es den schwedischen Autobauer Saab übernehmen sollte. Als Vorsitzender arbeitet ein früherer Manager von Volvo Trucks.

Bereits im vergangenen Dezember meldete Saab schließlich Insolvenz an. Dem vormaligen Eigentümer Spyker gelang es nicht, neue Investoren für das Unternehmen zu finden. Die Treuhänder erklärten zuletzt, dass es sechs bis sieben potenzielle Investoren gibt. Sie hätten den Angaben zufolge Pläne zur Rettung von Saab erarbeitet.

Saab hat nach den neuesten Zahlen Schulden in Höhe von 13 Milliarden Kronen. Diesen stehen Vermögenswerte von gerade einmal 3,6 Milliarden Kronen gegenüber. Saab schuldet dem schwedischen Staat eine Summe von 2,2 Milliarden Kronen. Weitere 606 Millionen Kronen müssen an den früheren Eigentümer General Motors gezahlt werden. Die einstigen Mitarbeiter erhalten 513 Millionen Kronen.

Dieser Beitrag wurde unter Schweden News abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.